Kolpingsfamilie St. Barbara

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Kolpingsfamilie St. Barbara Röhlinghausen

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Die Geschichte der Kolpingsfamilie St. Barbara Röhlinghausen

Übersichtilich Zusamengestellte Fassung bitte hier downloaden.

Am 26. September 1909 wurde in der Gaststätte "Henkel" der Gesellenverein gegründet, aus dem später die Kolpingsfamilie St. Barbara hervorging. An der Gründungsversammlung, die von dem damaligen Kaplan Bernhard Schulte geleitet wurde, nahmen 38 Handwerksmeister und -gesellen teil. Kaplan Schulte wurde zum 1. Präses und Dachdeckergeselle Anton Rütter zum 1. Senior gewählt. Schreinergeselle Gustav Werner übernahm ein Jahr später als Senior die Vereinsführung. Werner wurde am 17. August 1923 von einem Wachtposten der französischen Besatzungsmacht an der Eisenbahnunterführung Friedrichstraße erschossen. Anläßlich seines zehnten Todestages wurde an der Unglückstelle ein Gedenkstein enthüllt, der heute auf dem Friedhof an der Günnigfelder Straße zu finden ist.

In guter Erinnerung ist das 50. Stiftungsfest geblieben, das am 6. September 1959 gefeiert wurde und landesweit Beachtung fand. Ein Handwerkerfestzug, der sich mit 20 geschmückten Wagen durch die Straßen Röhlinghausens bewegte, wurde von einem Fernsehteam gefilmt. Immerhin standen 20.000 Zuschauer auf den Bürgersteigen und verfolgten das bunte Treiben. Der Beitrag für die Sendung "Hier und Heute" ging einen Tag später über den Äther.

In den gut 95 Jahren Vereinsgeschichte standen der Kolpingsfamilie 23 Senioren bzw. Vorsitzende vor. Auf die längste Amtszeit als Vorsitzender kann Ernst Funke zurückblicken. Heut wird die Kolpingsfamilie von Bernhard Sobczak geleitet, der "geistliche Beistand" an seiner Seite ist Präses Pfarrer Theodor Surrey.

Die Kolpingsfamilie St. Barbara Röhlinghausen ist längst keine reine Männerdomäne mehr. Am 7. Mai 1977 wurden zum ersten Mal Frauen in die Gemeinschaft aufgenommen. Heute gehören dem Verein ca. 90 Mitglieder an, denen jährlich 35 bis 40 Bildungsveranstaltungen mit Themen aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Arbeitswelt angeboten werden.

[Quelle: WAZ, 9.Juli 1998, geändert im September 2004]

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