Kolpingsfamilie St. Barbara

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Kolpingsfamilie St. Barbara Röhlinghausen

Kolpinggedenkstätte in Röhlinghausen

Die Kolpingsfamilie St. Barbara Röhlinghausen hat in der Heilig-Geist Kirche in Wanne-Eickel Röhlinghausen eine Kolpinggedenkstätte eingerichtet.

 Im Jahre 2007 lasen wir in "Idee und Tat" über die Kolpinggedenkstätte in Hamm-Rhynern. Nach einer kurzen Diskussion im Vorstand und der besonderen Befürwortung unseres Präses fassten wir den Beschluß zu Ehren Adolph Kolping auch in unserer Region eine Gedenkstätte einzurichten.

Als ersten Schritt führen wir nach Hamm und ließen uns von Paul-Werner Gröning berichten wie die dortige Kolpingsfamilie vorgegangen ist. Hier noch mal herzlichen Dank für die guten Information von Paul-Werner.

Zurück nach Röhlinghausen ging die Planung los. Es wurde ein Brief an unseren Generalpräses geschickt mit der Bitte um eine Reliquie von Adolph Kolping.  Leider konnte uns Msgr. Axel Werner nur eine Berührungsreliquie zusagen. Reliquien nur für Altar zur Verfügung steht. Berührungsreliquie heißt:
Es ist ein kleines Stück vom Sarg.

Dann ging es an die Gestaltung der Gedenkstätte. Wie kann und was soll sie alles enthalten? Sie sollte in unserer Kirche voll integriert, das heißt als ob Sie immer da war sein. Unsere Kirche ist innen aus Sichtbeton und mit Holzfiguren. In unserer Gedenkstätte sollten eine Büste von Kolping, eine Kerze und das Thema Gemeinsamkeit integriert werden.

So entstand die Idee der zwei Säulen.  Die kleinste Einheit ist die Partnerschaft. Zwei Personen die sich zusammentun und gemeinsam den Weg gehen wollen. Zwei Säulen beide unterschiedlich durch Adolph Kolping verbunden. Auf der einen die Kerze. Licht geben, aufopfern zu Gottes Ehren. Auf der anderen Säule Kolping, Beispiel für gelebte Gemeinschaft. Beide verbindet die Kolpinggemeinschaft. Gemeinsam können wir der Gesellschaft Beispiel von Zuversicht und Gottvertrauen geben.

Nach diesen Gedanken wurde in Originalgröße ein Model aus Gipskartonplatten und Holz gefertigt und in der Kirche an verschiedenen Stellen hingestellt und begutachtet.  Der Ort der Gedenkstätte wurde nach mehrmaligen Ortsterminen gefunden. Auch über die Materialien wurde an diesen Terminen beraten und schließlich festgelegt, dass die Säulen aus Beton mit der Struktur der Innenflächen der Kirche, die Schrift, der Kerzenständer und der Ort der Reliquie aus Edelstahl und das Kolpingzeichen aus den Tiefen der Betonaussparungen entstehen sollte. Die Kolpingbüste sollte aus hellem Holz geschnitzt werden.

Die Büste wurde von Bärbel Pohlberg einer Künstlerin aus unserer Stadt erstellt. Die Edelstahlarbeiten von der Firma Andreas Bösche aus Castrop-Rauxel, die Betonarbeiten von der Firma Martin Osterwind einem Kolpingbruder und die Einarbeitung der Reliquie in das Behältnis vom Goldschmied Josef Heitkamp. Trotz der frühen Vorbereitung und der rechzeitigen Beauftragungen wurde die Gedenkstätte erst einen Tag vor der Einweihung am Joseph Schutzfest dem 01. Mai 2009 fertig.

Die Einsegnung der Gedenkstätte wurde in einer hl. Messe, unter Beteiligung unseres Berzirkspräses Klaus Langewellpot und einiger Kolpingsfamilien des Bezirkes vorgenommen. Die Texte der  Hl. Messe stammten aus einem Vorschlag des Diözesanpräses Ansgar Wiemers. Danach waren alle zu einem Frühstück eingeladen.

"Tu was Gutes und das Tun wird nicht ohne Folgen bleiben"
Adolph Kolping

 

© BB

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